FAQs
Hier finden Sie häufig gestellte Fragen.
WAS BRINGT MIR DIESER LEHRGANG? Das Thema Sexualität ist Teil des psychotherapeutischen und klinischen Arbeitsalltags, aber nur wenige fühlen sich gut genug vorbereitet. Durch diesen Lehrgang werden Sie Ihr therapeutisches Spektrum erweitern und Sie werden sexuelle und beziehungsorientierte Themen professionell, wertschätzend und grenzklar in Ihre Praxis integrieren können. Sie bekommen nicht nur theoretischen Input, sondern vor allem auch viele praktische Werkzeuge an die Hand, um besser, sicherer und fachlich kompetent mit sexuellen Themen arbeiten zu können.
FÜR WEN IST DER LEHRGANG GEEIGNET? Der Lehrgang ist prinzipiell für Psychotherapeut:innen (auch in Fachausbildung unter Lehrsupervision) und klinische Psycholog:innen (auch in Ausbildung) offen. Sie können unserer Lehrgang besuchen, wenn Sie Sexualität und Beziehungen im Sinne einer Spezialisierung zum Schwerpunkt in Ihrer Arbeit machen wollen oder ob Sie. Unser Lehrgang ist aber auch für Sie relevant, wenn Sie für sich eine solide Basis erlangen wollen, um sexuelle Themen im Praxisalltag kompetent ansprechen und integrieren zu können – ohne sich zu spezialisieren. In jedem Fall ist der Lehrgang für alle jene, die mehr Sicherheit im Umgang mit sexuellen Themenstellungen haben möchten.
IST DIE WEITERBILDUNG FÜR JEDE THERAPIERICHTUNG GEEIGNET? Der Lehrgang ist bewusst für alle Therapierichtungen offen. Uns ist ein interdisziplinärer Ansatz wichtig, so auch hinsichtlich Therapieschulen. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir nur profitieren können, wenn wir mit verschiedenen Ansätzen und Sichtweisen im Dienste der Sache arbeiten.
BRAUCHE ICH FÜR DIE WEITERBILDUNG VORWISSEN? Nein, es ist kein Vorwissen notwendig.
WAS SIND DIE VORZÜGE DIESER WEITERBILDUNG? - zertifiziert und anerkannt durch den ÖBVP mit 98 Fortbildungspunkten - praxisnah und mit Fallvignetten aus echten Praxissituationen - berufsbegleitend und überschaubarer zeitlicher Rahmen (Abschluss innerhalb eines Jahres) - klarer Kompetenzzuwachs und praktische Werkzeuge nach jedem Wochenende - wissenschaftlich fundiert, nach aktuellen Standards, anschlussfähig - kein zusätzlicher Leistungsdruck durch Prüfungen oder schriftliche Arbeiten - Dozent:innen mit klarer Expertise - interdisziplinär und über den eigenen Tellerrand hinaus (medizinische Perspektiven, Kennenlernen von Kooperationspartner:innen etc.) - Bereitstellen von Gesprächsleitfäden und begleitenden Materialien, direkt anwendbar für die eigene Praxis - Aufnahme in unser sexualtherapeutisches Netzwerk (Vermittlung von Patient:innen, Ankündigungen etc.) - ausreichend Pausen für Austausch und Pausensnacks 😊
WAS IST ERFORDERLICH, UM MIT ZERTIFIKAT ABZUSCHLIESSEN? - 130 AE bzw. alle sechs Module (wenigstens teilweise) besucht - maximale Abwesenheit: 12 AE - 10 Stunden themenspezifische Supervision
WIE ZEITINTENSIV IST ES WIRKLICH? In erster Linie beschränkt sich die Arbeit auf die Wochenendblöcke. Zusätzlich sind 10 Einheiten Supervision zu absolvieren. Es gibt keine Abschlussarbeit oder Falldokumentationen.
WO KANN ICH DIE 10 STUNDEN SUPERVISION BZW. SEXUALTHERAPEUTISCHES COACHING ABSOLVIEREN? Prinzipiell bei jeder Person, die eine sexual- und paartherapeutische Ausbildung hat. Ab Wochenende 3 wird Supervision bzw. sexualtherapeutisches Coaching am Freitag vor dem Kurs durch SePa West angeboten.
GIBT ES VERGÜNSTIGUNGEN UND IST RATENZAHLUNG MÖGLICH? Ja, es gibt einen Frühbucher:innenbonus. Ratenzahlung nach individueller Vereinbarung möglich. Dies muss bei der Anmeldung zur Weiterbildung aktiv von den Teilnehmer:innen angefordert werden.
WARUM HABEN WIR DIESEN LEHRGANG KONZIPIERT? Obwohl wir dem Thema Sexualität sehr häufig im Praxisalltag begegnen, findet der Bereich selten Platz in Ausbildungskontexten. Es braucht folglich zusätzliche Angebote, für die man meist weit pendeln muss und in Westösterreich gab es bisher eine eindeutige Lücke. Unser Anliegen ist es, dass sich möglichst viele Kolleg:innen zutrauen, sexuelle Themen sicher, wirksam und professionell in den Praxisalltag zu integrieren.